| Phillipp Reiss Laboratorien für gestörte Kommunikation |  |  |
Die empirische, sowie auch die hermeneutische Forschung an gestörter Kommunikation (kurz: GesKom) gehört bekanntlich zu den besonders material- und kostenintensiven Wissenschaften, aus diesem Grund gibt es weltweit nur wenige Institute, die in diesem Gebiet ernstzunehmende Forschungsarbeit leisten können.

| | Forschung |
Lange Zeit lag die GesKom- Forschung fest in US-amerikanischen Händen, denn Parlament und Regierung der Vereinigten Staaten hatten die große Bedeutung dieses Forschungsbereichs schon sehr früh erkannt und für angemessene finanzielle Förderungsmaßnahmen gesorgt, während die europäischen Bildungsministerien noch glaubten, daß die wissenschaftliche Zukunft in der Erforschung defizitärer Beziehungsstrukturen läge (daß sich dieses als kostspieliger Irrtum herausstellen sollte, dürfte heute allgemein bekannt sein; Unmengen staatlicher Subventionszahlungen sind durch eine verfehlte Förderungsstrategie vergeudet worden). Glücklicherweise begann in den 90er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts ein Umdenkungsprozeß: Die Bedeutung der GesKom- Forschung wurde zunehmend erkannt und genießt mittlerweile im wissenschaftlichen Diskurs oberste Priorität. Die Bundesregierung hat in den letzten drei Jahren die Summe der Fördermaßnahmen für GesKom-Forschung kontinuierlich erhöht, und die Philipp Reiss-Laboratorien in Leipzig-Plagwitz sind in diesem Zeitraum zur modernsten GesKom-Einrichtung in Europa geworden. Die Leipziger Laboratorien genießen internationales Ansehen für ihre hohen Standards der Mitarbeitersicherheit und des Werkschutzes; die Arbeitsbedingungen sind genauso hervorragend wie die bisher erbrachten Forschungsergebnisse.
Philipp Reiss-Laboratorien: Gestörte Kommunikation für ein neues Jahrtausend!
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